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Work in Progress

Entwurf zum Thema „Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG“

Work in Progress!

Liegt das BVG auf dem Sterbebett? Diesen Eindruck kann erhalten, wer nach dem angekündigten Ausstieg der AXA aus dem Vollversicherungsmodell die laufende Debatte über das BVG verfolgt. Es besteht indes weder Grund zur Panik noch zu übereilten Aktionen. Der Zeitpunkt ist allerdings ideal, das eigene Vorsorgemodell der 2. Säule einer detaillierten Analyse zu unterziehen.

Die Spatzen pfeifen es seit Langem von den Dächern: das BVG steht unter Druck! Die hohen gesetzlichen Vorschriften mit nach Meinung der Fachleute viel zu hohem Umwandlungssatz (und damit de facto einer vorgeschriebenen Umverteilung von Jung zu Alt) – aber auch die strengen Auflagen des Schweizer Solvenztests (SST) – bieten begrenzt attraktive Rahmenbedingungen für Vorsorgeanbieter. Zudem werden die Stimmen lauter, die unter den aktuellen Bedingungen an der langfristigen Finanzierbarkeit der 2. Säule zweifeln.

Der Markt ist in Bewegung

Mit ihrem Entscheid, aus dem Vollversicherungsmodell auszusteigen und stattdessen teilautonome Lösungen mit Sammelstiftungen anzubieten, hat die AXA einen Stein ins Rollen gebracht. Allerdings kam dieser Entscheid für Insider keineswegs überraschend. Obwohl Vollversicherungen weiterhin angeboten werden, geht der Trend klar in Richtung Veränderung.

Offene Fragen

Verständlicherweise machen sich die Verantwortlichen vieler Unternehmen Gedanken über die Zukunft ihrer Vorsorgelösungen. Sollen sie auf Vollversicherungen setzen, eine teilautonome oder autonome Lösung anstreben? Was wären die Konsequenzen des einen oder anderen Entscheids? Dies nicht zuletzt in personeller Hinsicht, denn die Ausgestaltung der Beruflichen Vorsorge ist ein eminent wichtiger Faktor, wenn es darum geht, neue Mitarbeitende zu gewinnen.

Kompetente Antworten von Confides

Es gibt viele offene Fragen, zu deren Beantwortung wir gerne Hand bieten. Ungeachtet des Entscheids der AXA – der Bewegung in die BVG-Debatte gebracht hat – sollte jedes Unternehmen sein Modell der beruflichen Vorsorge so oder so regelmässig überprüfen bzw. überprüfen lassen. Doch nun ist der Zeitpunkt geradezu ideal.

Beim BVG verhält es sich nicht anders als in allen anderen Geschäftsbereichen: Work in Progress! Mit anderen Worten: Regelmässig hinterfragen und neu beurteilen, nicht nur, weil sich Rahmen- und Marktbedingungen ändern, sondern weil sich dadurch Optimierungsspielraum auftut. Im Idealfall sollten dann beim gleichen Versicherer über längere Zeit lediglich kleinere Anpassungen und Korrekturen nötig sein. Basis für eine gute Entscheidung ist ein neutraler Marktüberblick, bei dem verschiedene Optionen gegenüber gestellt werden.

Wir unterstützen Sie bei diesem Prozess gerne.

Welche Faktoren sind entscheidend?

Zur Durchführung einer seriösen Analyse des Vorsorgemodells sind die Eckwerte des Unternehmens entscheidend. Eine Patentlösung, die für alle Betriebe gilt, gibt es nicht. Jede Firma ist anders aufgestellt und hat eine andere Ausgangslage.

Folgende Faktoren können einen Einfluss auf die Beurteilung haben:

  • Personalbestand (Anzahl der Mitarbeitenden und das Durchschnittsalter)
  • Lohnsumme: Hier geht es primär darum, welcher Lohn versichert wird und wo Spielraum genutzt werden kann
  • Unternehmensstruktur
  • Inländische und internationale Tätigkeitsfelder
  • Abdeckung bei den weiteren Sozialleistungen
  • Individuelle Eckdaten

Wir verfügen zusammen mit unseren Netzwerkpartnern über langjährige Erfahrung und Expertise im Vorsorgebereich. Wir können Sie deshalb bei Ihrer Entscheidungsfindung bestens unterstützen, ebenso bei der Mitarbeiterkommunikation, sollte dies aufgrund grösserer Veränderungen notwendig sein.

Sie dürfen eine bestens fundierte, individuelle Auslegeordnung für Ihr Unternehmen erwarten, auf deren Basis Sie die optimale Entscheidung treffen können. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung per E­-Mail oder Telefon 061 283 10 00.

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